Tinea gladiatorum

Als Ursache für die Lebertoxizität von Paracetamol gilt sein Stoffwechselprodukt N-Acetyl-p-benzochinonimin (NAPQI). Die Bildung dieses leberschädigenden Metaboliten wird durch regelmäßigen Konsum von Alkohol und Arzneimitteln mit einer enzyminduzierenden Wirkung, wie beispielsweise Carbamazepin, noch verstärkt. Ein geeignetes Gegenmittel bei einer Paracetamolvergiftung ist N-Acetylcystein, das toxische Paracetamolmetabolite, wie N-Acetyl-p-benzochinonimid, unter Bildung ungiftiger Konjugate abfängt. Hierdurch kann eine Progression zur irreversiblen Leberschädigung oder zum Leberversagen verhindert werden, vorausgesetzt das Antidot wird rechtzeitig verabreicht.

Einige Anleitungen sehen zusätzlich noch einen Apfelessig-Drink und ein eiweißhaltiges Getränk am Abend vor, um die Fettverbrennung im Schlaf anzukurbeln. Andere empfehlen den Drink zwischen den Mahlzeiten, wann immer einen das Hungergefühl überkommt.

Auch die Bestimmung von genetischen Risikofaktoren hilft bei der Einordnung der Erkrankung. Heparin-ratiopharm® Sport-Gel ist ein Arzneimittel zur Verminderung von Schwellungen. Glucosamin-ratiopharm® gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als „andere nichtsteroidale entzündungshemmende und antirheumatische Arzneimittel“ bezeichnet werden.

In der Regel dauert die Therapie zunächst drei bis vier Monate. Die Kombination mit Wirkstoffen zur äußerlichen Anwendung ist sinnvoll – zum Beispiel mit Vitamin-D3-Analoga. Bedenken Sie in Absprache mit Ihrem Therapeuten eine Ergänzung mit Nahrungsergänzungsmitteln, die Entzündungen im Körper senken, Darm und Leber regenerieren und das Immunsystem beruhigen. Omega-3-Fettsäuren, Curcumin, Grünteeextrakt, Süßholzextrakt, Vitamin D3, Vitamin B und Probiotika haben sich besonders bewährt.

Für die Einnahme pflanzlicher Mittel wie Löwenzahn, Brennnesseln, Birkenblätter oder Sand-Segge ist eine heilende Wirkung bei Erkrankungen im rheumatischen Formenkreis nicht nachgewiesen. Zudem konnte nachgewiesen werden, dass bereits der Konsum weniger Zigaretten täglich das Risiko, an Rheuma zu erkranken, verdoppeln kann. Vor allem wenn Frauen über viele Jahre rauchen, haben sie ein hohes Risiko, eine Rheuma-Erkrankung zu entwickeln. Die medizinisch korrekte Bezeichnung für Rheuma ist „Krankheit des rheumatischen Formenkreises“.

Dabei spielen nicht nur physiologische, sondern auch psychologische Gründe eine Rolle. Eine ultra-strikte Einschränkung beim Essen ist selten praktikabel.

You might be interested in …

Arthrose

Psoriasis vulgaris